Wohnmobil Tank

Ein Tank für Wohnmobile, d.h. alle Brauch-und Abwassertanks bei Wohnmobilausbauten, können aus GFK in fast beliebigen Formen und Größen leicht selbst hergestellt werden. Es ist vorteilhaft, den Tank für Wohnmobile mit einer Wanne und einem oben angesetzten Schraubflansch zu planen, um die Laminierarbeiten und auch die spätere Wartung so einfach wie möglich zu halten. Die Form des Tanks kann mit dünnen, mit Oldopal-Haftgrund Primer vorbehandelten Sperrholzplatten ( 4 mm reicht meist aus ) durch Stoßverklebungen mit Klebeharz 0139 ausgeführt werden.

Bei Anpassungen an gewölbte Flächen kann auch mit vorgetränktem Formfleece eine Abformung hergestellt werden (Anleitung Formfleece). Für Stabilität wird von beiden Seiten überlaminiert und man erhält einen stabilen Sandwich. Ab-und Zuläufe aus VA werden bei schraubbaren Übergängen mit innen im Tank eingelegten Metallflansch mit Stehbolzen gedichtet. Dabei wird der Metallflansch mit Klebeharz 0139 eingefügt und anschließend überlaminiert, so dass nur die eingebetteten Stehbolzen außen aus dem Laminat herausstehen. Die Dichtfläche besteht somit aus GFK und mit einer weichen Gummidichtung kann der Gegenflansch so eingedichtet werden, dass Flüssigkeiten mit den Gewinden nicht in Kontakt kommen können. Hart-PVC-Rohre oder Fittings dagegen werden mit Palatal A 410 direkt durch Einlaminieren mit der Tankhülle verbunden ( Palatal A 410 verbindet sich mit Palatal P4TV-28 und Oldopal-UP-Harz L424 und umgekehrt ).

Die Wahl des richtigen Harzes wird durch die im Tank gelagerten Medien sowie die Temperatur desselben bestimmt. Für Fäkalientanks nimmt man am besten Oldopal-UP-Harz L 424 und pulvergebundene Glasfasermatten mit anschließendem Anstrich mit Marine-NPG-Topcoat. Für Brauchwassertanks mit Kaltwasser reicht auch ein einfaches Palatal P4 TV-28 mit Pulvermatte und ein anschließender Anstrich mit Marine-NPG-Topcoat für ein physiologisch unbedenkliches Nass.

Für das Lagern von Kraftstoff ist Polyester ebenfalls gut geeignet. Es wird aber in der Regel eine TÜV-Zulassung notwendig. Für den Bau von Trinkwassertanks gibt es besondere Anforderungen gemäß Trinkwasserverordnung, insbesondere für die ins Wasser abgegebenen Stoffe. Hier ist beim Polyesterharz der Reststyrolgehalt eine wichtige Kenngröße. Durch die Verwendung von speziellen Harzen und Gelcoats sowie anschließendem Tempern können diese Auflagen erfüllt werden (siehe auch Trinkwassertanks).

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