Tisch aus Gießharz

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Project Description

Tisch aus Gießharz

Die Bilder sind freundlicherweise von Michael Wong zur Verfügung gestellt.

 

Künstlerische Beschreibung des Tisches durch Herrn Pawel Szczypinski:

– „Erst durch das Nicht­sein offenbart sich die Natur des Seins.“

Wir definieren das Gute durch das Schlechte, das Schöne durch das Hässliche. Erst durch das Wahrnehmen des Einen wird das Verständ­nis des Anderen möglich.

Der Tisch stellt die Abhängigkeit und die Wechselwirkungen von Existenz und Nicht­existenz am deutlichsten dar.

Undefinierbar greifen die beiden Substanzen, Flüssigkeiten ähnlich, ineinander. Dennoch sind sie dem strengen Rahmen des Seins untergeordnet, der unser Bewusstsein für die Existenz und die Frage nach dem Sein darstellt.

Das Weiße verkörpert die Existenz. Wir er­kennen seine Existenz deutlich, sind uns seiner sicher. Es steht für die Definitionen und Fakten, welche die Menschheit während ihres Seins innerhalb ihres eigenen, widerspruchs­freien Systems geschaffen hat. Sie steht für unsere eigene Sicherheit des Seins.

Das Transparente hingegen steht stellvertre­tend für die Nicht­existenz, das noch Unbekannte und den Zweifel. Innerhalb des uns Vorstellbaren (der Frage nach Existenz) ist es das noch Auszufüllende und das noch Zu­Seiende.

Die Transparenz verdeutlicht den ihr inne­wohnenden Zweifel, möchte man etwas auf ihr abstellen. Während das Bewusste Sicher­heit bietet, zögert man aufgrund der von der Transparenz ausgehenden Unsicherheit. Gleichzeitig scheint auch das Nichts zu schwinden.

An der Grenze des Seins und des Nicht­seins bilden sich nicht reproduzierbare, fließende und gleichzeitig harte Übergänge.
Sie stehen für den Entdeckergeist und die Kreativität, den Übergang vom Verstehen zum Glauben und zu der Unwissenheit.

Die Materialien stehen im Spiel zueinander. Die Nicht­existenz definiert die Form des Existenten, und die Existenz bemüht sich, der Nicht­existenz eine Form zu verleihen.-

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